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Erfahrungen gehörloser Patienten im ambulanten Gesundheitssystem: eine qualitative Befragung von Gehörlosen und Gebärdensprachdolmetschern

Kataloginformation
Feldname Details
Identnummer 1691055956
Sprache ger
Person Cüre, Edanur
Titel Erfahrungen gehörloser Patienten im ambulanten Gesundheitssystem : eine qualitative Befragung von Gehörlosen und Gebärdensprachdolmetschern / von Edanur Cüre
Erscheinungsvermerk Jena , [2020?]
Umfangsangabe 1 Online-Ressource (120 Seiten) : Illustrationen, Diagramme
Notizen Tag der Verteidigung: 04.02.2020
Hochschulschrift Dissertation Friedrich-Schiller-Universität Jena 2020
Zusammenfassung Die vorhandene Literatur weist auf die Schwierigkeiten von gehörlosen Patienten beim Arztbesuch hin und bietet Lösungsvorschläge. Es ist bis jetzt noch unbekannt, ob und wie auf die Bedürfnisse von Gehörlosen in der Praxis eingegangen wird. Vor allem in Deutschland gibt es in diesem Forschungsbereich relativ wenige Studien. Aufgrund der geringen Forschungsergebnisse zu dieser Thematik erfolgte der Entschluss, sich damit im Rahmen der Dissertationsarbeit näher zu beschäftigen. Es sollte herausgefunden werden, welche Erfahrungen Gehörlose im Rahmen des Arztbesuches gemacht haben, wie der Umgang mit gehörlosen Patienten und Gebärdensprachdolmetschern im ambulanten Gesundheitssystem ist, wie die Terminvereinbarung abläuft, wie die Informationsbeschaffung aussieht, wie die Arzt-Patient-Kommunikation abläuft, welche Schwierigkeiten auftreten und wie diese gelöst werden. Ziel dabei war die Entwicklung eines Unterrichtsmoduls auf Grundlage der gewonnen Daten. Die Stichprobe dieser Dissertationsarbeit umfasste prälingual ertaubte Erwachsene und gehörlos Geborene, welche einwilligten, sich an dem Studienvorhaben zu beteiligen sowie Gebärdensprachdolmetscher. Aufgrund des geringen Stichprobenumfangs und der wenigen bereits vorhandenen Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet erfolgte die Datenerhebung und -auswertung qualitativ unter Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Die medizinische Versorgung im ambulanten Gesundheitssystem wird sowohl von Gehörlosen als auch von Gebärdensprachdolmetschern als inadäquat empfunden. Die am häufigsten genannten Gründe sind Missverständnisse in der Kommunikation und Unwissenheit der Ärzte über den Umgang mit Gehörlosen und Dolmetschern. Verbesserungen sind vor allem im Bereich der Kommunikation und bei der Informationssuche gewünscht. Das Ziel dieser Arbeit, Medizinstudierende im Umgang mit gehörlosen Patienten zu schulen, wurde durch das Wahlfach „Arzt-Patient-Kommunikation mit gehörlosen und blinden Patienten“ erreicht.
Schlagwort Gehörloser Mensch
Gebärdensprache
Ärztliche Behandlung
Kommunikation
Online-Ressource
Weitere Verfasser Strauß, Bernhard
Dobel, Christian
Willmes, Klaus
Körperschaft Friedrich-Schiller-Universität Jena Grad-verleihende Institution
Andere physische Form Cüre, Edanur Erfahrungen gehörloser Patienten im ambulanten Gesundheitssystem (DE-627)1691053740 Jena, 2020
Quelle Medizinische Psychologie,
Internetseite / Link https://doi.org/10.22032/dbt.40685
Kataloginformation10184159 Datensatzanfang . Kataloginformation10184159 Seitenanfang .
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